Kinderchor und Jugendarbeit

Hier finden Sie Informationen zur Arbeit des Stiftschores mit Kindern und Jugendlichen, sowie einige Hinweise und Notizen zur Jugendarbeit in der Vergangenheit.

Wichtig scheint uns überdies mitzuteilen, warum wir das alles tun, und weshalb wir unseren Chor an junge Leute weiterempfehlen.

KONTAKT

Ingrid Tempele

St. Korbinian-Str.4

39038 Innichen

Tel. 348 2636212

Die Jugendarbeit des Stiftschores geschieht zur Zeit vor allem über den Kinderchor „StiCh“, der aus zwei Gruppen besteht:

  • Kinderchor „StiCh“: zweite bis vierte Klasse Volksschule
  • Jugendchor „Schwarm“: fünfte Klasse Volksschule bis Mittelschule

Leiterin der Kinderchor-Gruppen ist Ingrid Tempele.

Den Kinderchor gibt es seit dem Schuljahr 2007/08. Ziel dieser Gruppe ist es, gemeinsam zu singen, und zu entdecken, wie schön Musik in den wundervollen Innichner Kirchen sein kann.
Es gibt ein Jahresprogramm, im Schnitt singen die Kinder einmal im Monat. Immer wieder gab und gibt es Zusammenarbeit mit anderen Vereinen, die unsere Arbeit natürlich sehr bereichern.

Chorjugend

Wenn junge Menschen auch noch über das Volksschulalter hinaus singen, wenn der Stimmbruch nicht das Ende eines Sängerlebens bedeutet, wenn das pfarrliche Leben nicht mit der Firmung, und das Vereinsleben nicht mit dem Pflichtschulabschluss endet, darf man einen Kirchenchor als lebendig bezeichnen.
Momentan sind wir das!
Zum Teil durch den Kinderchor, durch eigene Proben, aber auch durch den Instrumentalunterricht in der Musikschule, und nicht zuletzt durch Eigeninitiative vorbereitet, konnten sich einige junge Leute voll in den Chor integrieren. Wir freuen uns über die jungen SängerInnen, die unsere Gruppe bereichern, und wünschen ihnen, dass die Kirchenmusik auch sie lange Zeit beflügelt und beschenkt.

Jugendarbeit – damals und heute

Die Geschichte des Singens mit jungen Leuten war in Innichen immer eng mit der Musik in der Stiftskirche verknüpft. Schüler der Stiftsschule waren auch Sänger am Stiftschor, es gab eine Chorknabenstiftung, und die ehemaligen Sänger in den Sopran- und Altstimmen blieben auch über ihre Jugendzeit hinaus am Stiftschor: Auf und Ab des Stiftschores und der Chorjugend gingen also Hand in Hand.

1967

Mit dem Aufkommen der Musikschulen erlebte das Musizieren mit Kindern einen besonderen Aufschwung: Mit dem Kinderchor wurden Kantaten von Bresgen und Hindemith aufgeführt, und das breite instrumentale Fächerangebot wirkte sich positiv auf die Musikkapelle und die Bläser- und Streicherensembles für die Stiftskirche aus.
Mit der Festlegung des Standortes für die Musikschule nach Toblach, aber auch mit dem Rückgang der Bedeutung des Singens in den öffentlichen Schulen und zu Hause, ist es schwieriger geworden, den Faden zwischen Stiftschor und Jugend nicht abreißen zu lassen.

1969

Mit dem Aufkommen der Musikschulen erlebte das Musizieren mit Kindern einen besonderen Aufschwung: Mit dem Kinderchor wurden Kantaten von Bresgen und Hindemith aufgeführt, und das breite instrumentale Fächerangebot wirkte sich positiv auf die Musikkapelle und die Bläser- und Streicherensembles für die Stiftskirche aus.
Mit der Festlegung des Standortes für die Musikschule nach Toblach, aber auch mit dem Rückgang der Bedeutung des Singens in den öffentlichen Schulen und zu Hause, ist es schwieriger geworden, den Faden zwischen Stiftschor und Jugend nicht abreißen zu lassenZusammengehörigkeit, die für die Zukunft zuversichtlich stimmt, auch wenn es – vielleicht auch von beiden Seiten – Geduld braucht.

1978

Herausforderung für die kommenden Jahre bleibt, den Übergang vom Kinderchor- über den Jugendchor- zum Stiftschorsänger lückenloser und gezielter zu gestalten: Mit der Jugendarbeit ist der Aufgabenbereich unseres Vereins eben lange noch nicht zu Ende.

Je nachdem, wie gut es gelingt, Neugier und Sympathie unserer derzeitigen (und zukünftigen) jungen Mitglieder mit Qualität und Nachhaltigkeit zu vermischen, desto besser kann unsere Sache gelingen: Unser Ziel ist es jedenfalls nicht nur, eine Kirche mit Musik zu versorgen, sondern wirklich etwas in den singenden und hörenden Leuten zu bewegen.

1978